
Rüdiger Bertram/ Dominik Rupp
ab 7 Jahren
Antolin ab Klasse 3
warmherzig – abenteuerlich – humorvoll
Meer, Mut und miese Streiche
Stell dir vor: Du bist ein Superheldenkind – und deine Klasse fährt auf Klassenfahrt ans Meer!
Das ist aufregend, weil du ein paar Tage ohne Mama und Papa unterwegs bist. Richtig groß!
Aber jetzt kommt’s: Die Superschurken-Klasse fährt mit. Und die lieben Streiche: eklig, gemein, total daneben … Chaos ist also fast sicher.
Zum Glück seid ihr ein Team. Und eure Superkräfte sind echt praktisch:
Einer wird einfach unsichtbar, wenn’s ihm zu viel wird – und eine ist so stark, dass sie sogar helfen kann, wenn es mal schneller gehen soll.
Dieses Buch passt zu dir, wenn …
- du Superhelden magst, aber ohne mega-gruselige Gefahr,
- du Abenteuer und Klassenfahrt-Geschichten liebst,
- du gern lachst und Streiche spannend findest.
Achtung: Es ist schon ziemlich viel Text – es ist gut, wenn du in der 2./3. Klasse bist und schon gut und gerne liest.
Bereit für den Schulausflug mit Superschurken?
Für die Eltern
Zwischen Abnabelung und Abenteuer: Klassenfahrt für Heldenkinder
Dieses zweite Abenteuer der „Superheldenklasse“ nutzt das Superhelden-Thema als starken Einstieg, bleibt dabei aber angenehm kindgerecht: Es geht weniger um Dauer-Action, sondern um eine Klassenfahrt ans Meer, auf der Humor, Abenteuer und das Miteinander im Vordergrund stehen. Die Kinder sind Superhelden – und trotzdem ganz nah an der Lebenswelt von Sieben- bis Neunjährigen: Das erste Mal ein paar Tage ohne Eltern unterwegs zu sein, ist aufregend und verlangt Mut.
Die Superschurken-Klasse fährt mit – und sorgt mit Streichen für genau das richtige Maß an Spannung, ohne dass es bedrohlich oder überfordernd wird. Gerade sensible Kinder können hier gut mitgehen. Gleichzeitig zeigt die Geschichte schön, wie Teamgeist entsteht: Man hält zusammen, hilft sich – und merkt, dass auch „Schurken“ am Ende vor allem Kinder sind.
Lesetechnisch lohnt ein genauer Blick: Obwohl die Geschichte inhaltlich ideal für ca. 7–9 Jahre ist, ist die Textmenge spürbar höher als bei typischen Erstlesereihen; die Schrift wirkt eher klein, einige Seiten sind dicht gesetzt. Für die 2. Klasse eignet sich das Buch vor allem für geübte Leser*innen, ansonsten passt es oft besser ab der 3. Klasse (oder als gemeinsames Lesen in Etappen). Unterstützend wirken die gelungenen Schwarz-Weiß-Illustrationen und eine Übersicht zu Beginn, die die Superheldenkinder mit Namen zeigt – hilfreich, gerade bei ungewöhnlicheren Vornamen. Ein ähnlicher Überblick für die Superschurken hätte die Orientierung noch weiter erleichtert.
Ein charmantes Extra ist der Lehrer, der einen Helm tragen muss, damit niemand seine Gedanken lesen kann – und der im Alltag nicht alles perfekt im Griff hat. Genau diese Mischung aus Superkräften, Klassenfahrtgefühl und warmem Humor macht das Buch zu einer runden Empfehlung für Kinder, die Superhelden mögen, aber noch keine zu rasante oder zu harte Spannung suchen.
Blick ins Buch



Auf einem Blick
Bildquellen: Ueberreuter Verlag, (Cover-Screenshot, Screenshots aus der Leseprobe, Stand 13.05.2026)
